Gebratener Chicoreé mit Kürbispürree an kalter Linsensoße

Ich liebe Chicoreé, besonders warm! Dass er etwas bitter ist, macht seine Besonderheit aus. Und mit ein bisschen karamelisierten Zucker und Balsamico schmeckt er so richtig herrlich! Da ich noch einen kleinen Hokaido da hatte, war ein Kürbispürree naheliegend. Und da noch das gewisse „etwas“ für meinen Geschmack fehlte, entschied ich mich eine Linsenpaste bzw. eine kalte Linsensoße dazu zu machen. Und siehe da, es war sehr lecker!

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Zutaten

Für den gebratenen Chicoreé

  • 2 Chicoreé
  • Olivenöl
  • 1/4 Glas Balsamico
  • Brühe
  • Pfeffer
  • Salz
  • Zucker

Für das Kürbispürree:

  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 1/4 Hokaidokürbis (zu den Kartoffeln im Verhältnis 1Teil Kürbis, 3 Teile Kartoffeln)
  • Salz
  • Brühe
  • Muskatnuss
  • Butter (Alsan)
  • Milch (Reismilch)
  • Pfeffer

Für die Linsensoße

  • 1/2 Glas gelbe Linsen
  • 1 Nelke
  • 1 kleines Lorbeerblatt
  • 2EL Joghurt (Soja)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Kreuzkümmel
  • Currypulver
  • Salz
  • Olivenöl

Zubereitung vom Chicoreé

Chicoreé waschen und Vierteln. Der Strunk muss nicht herausgeschnitten werden, ist allerdings der bitterste Teil des Chicoree. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Chicoreé Viertel anbraten. Gelegentlich wenden, damit sie von allen Seiten Farbe nehmen. Wenn der Chicoreé von allen Seiten leicht gebräunt ist, ca 2 EL Zucker in die Pfanne geben und auf dem Chicoreé karamelisieren lassen (dafür den Chicoreé immer mal wieder wenden). Das ganze mit der Wassermenge eines ca 3/4 gefüllten Glases, Brühepulver und dem Balsamico ablöschen und salzen. Wenn das Wasser verkocht ist, entsteht eine zähe Soße – Achtung! Es sollte nicht anbrennen. Zum Schluss mit Pfeffer würzen.

Zubereitung Kürbispürree

Zuerst die Kartoffeln schälen, den Kürbis waschen und entkernen und alles in grobe Würfel schneiden und in Salzwasser kochen bis Kartoffeln und Kürbis weich sind. Anschließend das Wasser abgießen und mit Butter und Milch (soviel, dass eine angenehme Konsistenz entsteht) stampfen. Mit Salz, Muskatnuss, Pfeffer und Brühepulver abschmecken.

Zubereitung Linsensoße

Die Gelben Linsen mit der doppelten Wassermenge, der Nelke, dem Lorbeerblatt und ca 1/2 TL Salz kochen, bis das Wasser aufgesogen ist und die Linsen weich sind. Knoblauch pressen oder fein hacken (ich habe ihn in meinen Zerkleinerer gegeben, in dem ich auch den Rest der Soße gemacht habe. Ein Zauberstab geht natürlich auch). Zitronensaft, Knoblauch und Linsen pürrieren. Joghurt, 2 EL Olivenöl, 2 Messerspitzen Kreuzkümmel sowie 2 Messerspitzen Curry zugeben. Erneut pürrieren/verrühren. Mit Salz abschmecken (ggf. noch mit den vorher genannten Gewürzen nachwürzen).

 

Guten Apettit 🙂

 

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