Ich glaube elementar für gesundes Kochen (und Essen) ist ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, mit was für Zutaten ich es zu tun haben. Bewusst kochen bedeutet nicht, dass man 3 Stunden in der Küche stehen muss. Bewusst kochen kann auch in 15min passieren.

 

Aber was heißt, ein Bewusstsein für Zutaten zu entwickeln? Jeder weiß, dass Sahne viel Fett enthält, weswegen viele Diätrezepte sie außen vor lassen. Ist dies schon bewusst? Genauso wichtig, wie zu wissen, dass Sahne fettreich ist, ist für mich zu wissen, WAS ich da zu mir nehme. Dass Sahne eine Verarbeitung von Milch ist. Das Milch die Säuglingsnahrung von Kälbern ist – und demnach sehr reichhaltig (so ein Kalb muss schließlich auch groß werden). Das Milch häufig innerhalb Massentierhaltung gewonnen wird und eine Kuh, die keine Kälber hat, von sich aus keine Milch produzieren würde (welche Frau produziert Muttermilch ohne einen Säugling zu haben). Wenn ich das weiß, gehe ich bewusster mit dem Lebensmittel um. Ich erkundige mich, wo es herkommt und wie es produziert wurde und nehme gerne einen höheren Preis in Kauf. Und da ich selbst kein Großverdiener bin, schlägt sich das natürlich auch wieder auf meinen Umgang mit dem Lebensmittel wieder (keine Sahne in diesem Fall). Genauso verhält es sich mit Gemüse. Wenn ich es saisonal kaufe von einem Anbieter meines Vertrauens, ist es deutlich günstiger und ich kann es ihn großen Mengen verwenden – was gerade bei Gemüse fast nur Vorteile hat.

Somit ist es auf der einen Seite wichtig zu wissen, was für Nährwerte die verwendeten Lebensmittel haben, aber auch ihre Herkunft und Produktion. Wenn ich das weiß und für mich entsprechend handel, komme ich einem bewussten Kochen schon sehr nahe.  Für mich bedeutet das, dass ich auf Tierprodukte verzichte und meine Gerichte von viel saisonalem Gemüse gekennzeichnet sind. Das ist lecker und sehr gesund. Und ein gutes Gewissen habe ich dabei auch.